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Biografie von Benjamin Franklin


Daten:

  • Name: Franklin, Benjamin
  • Geboren: 17.01.1706, Boston, U.S.A.
  • Gestorben: 17.04.1790, Philadelphia, U.S.A.
  • Sternzeichen: Steinbock 22.12 - 20.01

Biographie:

Benjamin Franklin wurde als 10. Sohn eines Seifen- und Kerzenmachers in Boston geboren.

Er erhielt nur eine geringe Erziehung und Ausbildung seitens seiner Eltern. Er musste sich größtenteils eigenverantwortlich durchschlagen. Nachdem er als 10-jähriger für zwei Jahre bei seinem Vater arbeitete, wechselte er anschließend zu seinem Halbbruder James und arbeitete in dessen Druckerei.

1721 gründete er die vierte Zeitung der Kolonie, den "New England Courant". Franklin leistete mit 14 selbstgeschriebenen Essays (seine ersten Veröffentlichungen), seinen Beitrag. Als es im Jahr 1732 zu Streitereien mit seinem Halbbruder kam, ging Franklin nach Philadelphia und arbeitete dort weiterhin im Druckereigewerbe.
Nach einem Jahr gab er diesen Job auf und segelte zurück nach London. Schon zwei Jahre später zieht es ihn wieder nach Philadelphia, wo er sich schnell einen Namen als Verleger macht.

Von 1730-1748 war er Herausgeber der "Pennsylvania Gazette".

Seine erfolgreichste Veröffentlichung war der jährliche "Poor Richard’s Almanc" (1733-1758), der rasch an Popularität gewann. Diese Popularität reichte sogar bis ins ferne Europa. Einen höheren Bekanntheitsgrad hatte zu diesem Zeitpunkt nur die Bibel.

Mittlerweile hatte sich Franklin mit Deborah Read vermählt, die ihm einen Sohn und eine Tochter gebar. Offensichtlich hatte Franklin aber auch ein uneheliches Kind aus einem Verhältnis mit einer anderen Frau.

1748 genoss er große finanzielle Unabhängigkeit und hohe Anerkennung für sein philanthropisches Wesen und seine Motivationsfähigkeit, die er unter anderem Krankenhäusern, Bibliotheken und anderen bildenden Institutionen zukommen ließ.
Unermüdlich und voller Energie fand er obendrein die Zeit, seinen wissenschaftlichen Interessen nachzugehen und sich politisch zu engagieren. So arbeitete Franklin von 1736-1751 erst als Beamter, danach von 1751-64 als Mitglied der Colonial Legislatur und als stellvertretender Postminister von Philadelphia. Politisch repräsentierte er Pennsylvania im Albany Congress (1754).

Unmittelbar nachdem Franklin im Jahre 1752 die Ursache von Gewittern als elektrische Erscheinungen der Luft interpretierte, setzte er seinen ersten Blitzableiter. Es mussten noch 134 Jahre vergehen, bis 1886 die Kommission des Elektrotechnischen Vereins Berlin, den Blitzschutz erstmalig auf wissenschaftliche Grundlagen stellte.

Während der Jahre 1757-62 und 1764-75 lebte Franklin wieder in England. Erst als Repräsentant für Pennsylvania, später auch für Georgia, New Jersey und Massachussetts. Während seiner letzten Repräsentanten Periode, die mit den Unruhen in den Kolonien zusammenfiel, unterzog er sich einer politischem Metamorphose.

Es geschah zum Zeitpunkt der Stamp Act Krise, als Franklin vom Anführer einer zerbrochenen ländlichen Partei zum gefeierten Sprecher für die Rechte Amerikanischer Bürger in London wurde.
Im Mai 1775 kehrt Franklin nach Pennsylvania zurück und wird schnell ein angesehenes Mitglied im Kongress. Dreizehn Monate später war er bereits Mitglied im Komitee, welches die Unabhängigkeitserklärung konzipierte und unterstützte die Regierung in weiteren wichtigen Positionen.
Er übernahm wieder das Postministerium und die Aufgabe des Präsidenten beim Verfassungs-Konvent in Pennsylvania.

Aber schon knapp zwei Jahre nach seiner Rückkehr hisste der gealterte Staatsmann wieder die Segel in Richtung Europa und begann dort seine Laufbahn als Diplomat, die ihn fortan zu einem großen Teil bis an sein Lebensende beschäftigte. Als einer von drei Beauftragten, leitete er in den Jahren 1776-79 die Verhandlungen, die schließlich zur Allianz mit Frankreich führten.

Im Jahr 1785 ging Franklin wieder einmal zurück in die Vereinigten Staaten und wurde Präsident des Supreme Executive Council of Pennsylvania.

In seinen späten Jahren konnte Franklin auf ein fruchtbares Leben in zwei Kontinenten zurückblicken. Er fand endlich Zeit, seine Biographie zu schreiben.
Voller Energie bis an sein Lebensende wurde er 1787 zum ersten Präsident der Gesellschaft gegen Sklaverei gewählt - ein Anliegen, was er seit sich bereits in frühen 30-ger Jahren selbst versprochen hatte.

Sein letzter öffentlicher Akt war es schließlich, die Verfassung zu unterzeichnen.

Das Dokuments sollte über seinen Tod hinaus das an die Abschaffung der Sklaverei erinnern. Kurz danach, im Jahr 1790 starb Franklin im Alter vonn 84 Jahren in Pennsylvania und fand dort im Christ Church Burial Ground seine letzte Ruhe.

Werke:

  • Kalender des armen Richard
  • Autobiografie (1771)

Zitate:

  • Wenn du den Wert des Geldes kennenlernen willst, versuche, dir welches zu borgen.
  • Nur zwei Dinge auf dieser Welt sind uns sicher: der Tod und die Steuer.
  • Die ganz Schlauen sehen um fünf Ecken und sind geradeaus blind.
  • Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.
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Last Updated: 25.06.2006  -  mailTo: WebAdmin  -  copyright by Ben Franklin & Poly4Media® 2000-2006